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Think-Designjam – Think Design! A6

In einer 48-h-Kreativitätsrally die Denkweise der Designer kennenlernen.

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Design soll in die DNA jeder Organisation eingebaut werden, sagt man, Designthinking soll fixer Bestandteil im Denken und Arbeiten jedes Mitarbeiters sein, wird gefordert. Wie kann man nun dieses »chaotische« Designthinking in das »geordnete« Management integrieren? Ist die Arbeit mit Designern kompliziert oder förderlich, nutzbar oder abgehoben? Man sagt, man müsste, aber wer will mit Künstlern arbeiten? Im Think-Designjam erlebt man es hautnah, er macht die Effekte des Designthinkings erlebbar und die Grenzen zum Management sichtbar.
Analog zum Jazz-Musik-Jam treffen einander virtuose Experten unterschiedlicher Disziplinen, Marketeers, PR- und HR-Experten, Wirtschafter und Controller, Techniker und Ingenieure, und natürlich Designer, um – improvisierend – »Musik zu spielen«. Dabei lernt jeder vom anderen, probiert Neues aus und erkennt was gut und was weniger gut zusammenpasst. Ein Think-Designjam dient dazu, die Erkenntnisse aus den Think-Design-Modulen auszuprobieren und gleichzeitig das Gelernte zu festigen.
Im vergnüglichen Umfeld arbeiten multidisziplinäre Teams – die sich autonom bilden – an einem abstrakten Thema, um den Menschen das Leben zu erleichtern. Im Fokus steht dabei weniger ein fertiges Endprodukt, sondern der Genuß und das Erlebnis des Prozesses, des »Tuns«. Es ist ein schneller, iterativer Prozess.
Absolventen eines Think-Designjams kennen den Nutzen von Design und wissen, wie sie diese Denkweise für ihre Zwecke einsetzen können.

 

Zielgruppe

• etablierte Unternehmer und Unternehmensgründer, sowie
• Manager und Führungskräfte, die wissen wollen, wie sie die Denkweise der Designer für ihren Aufgaben nutzen können;
• HR-Manager und Intrapreneur-Sponsoren, die dieses Wissen ihren Mitarbeitenden vermitteln und auch selbst kennenlernen wollen;
• all jene, die Designthinking erleben hautnah wollen.

 

Inhalte

• Wie, warum und welche Methoden im Designprozess eingesetzt werden
• Laterales Denken
• doing, not talking
• show, don’t tell
• häufige Iteration

 

Leistungen

• Betreuung durch erfahrene Coaches
• Arbeitsmaterialien
• Arbeitsunterlagen
• inkl. Getränke und Snacks, zwei Lunch, zwei Abendimbisse.

Die Vortragenden

Rudolf Greger

Rudolf Greger

Designthinker & Servicedesigner

Der Design-Thinking-Experte aus Erfahrung beschäftigt sich seit gut 30 Jahren (1987) damit, durch Design das Leben der Menschen zu verbessern, 1992 mitbegründete er GP designpartners, seit 2008 ist Servicedesign das zentrale Thema in seinem Wirken. Heute zählt Rudolf Greger aufgrund seines Wissens- und Erfahrungshintergrundes zu Österreichs Kompetenzführern für Servicedesign, wobei er Servicedesign breit definiert (als »Business Design«): es geht um die ganzheitliche Unternehmensgestaltung, beginnend beim Geschäftsmodell über das Produkt (das Nutzenversprechen) bis zur tatsächlichen Nutzung (Erlebnis). Seit 2012 veranstaltet Greger jährlich den Vienna-Servicedesignjam, eine Veranstaltung, in der den Teilnehmern Design Thinking erlebbar gemacht wird.

Um die Denkweise der Designer noch besser nutzbar zu machen, gründete er 2014 den »Design Thinking Tank« (designthinkingtank.at).

Rudolf Greger berät Unternehmer, schreibt Bücher, hält Vorträge und veranstaltet Designjams, eine besondere Form von Workshops, um Unternehmern und Interessierten klar zu machen, dass Design zentraler Bestandteil jeder Unternehmensstrategie sein muss, wenn ein Unternehmen langfristig erfolgreich sein will.

Marcus Ambrosch

Marcus Ambrosch

Effectuation-Pionier

Der Psychologe, Effectuation-Pionier und Autor beschäftigt sich seit über einem Jahrzehnt mit erfolgreichen Entscheidungs- und Handlungsstrategien aus der Management- und Entrepreneurshipforschung. Marcus Ambrosch graduierte an der Universität Wien und hält einen MBA der Donauuniversität Krems, den er mit Studienaufenthalten in Russland, China und später am Max-Planck-Institut für Ökonomik (Jena) zum Thema Entrepreneurship, Unternehmensgründung und -führung verband. Er setzt sich für mehr Unternehmergeist in Unternehmen und eine unternehmerische Gesellschaft ein. 2010 veröffentlichte er mit »Effectuation – Unternehmergeist denkt anders!« das erste deutschsprachige Fachbuch zur unternehmerischen Methode und wie erfahrene Unternehmer und Unternehmerinnen eine gute Zukunft gestalten. Er ist Anhänger der österreichischen Schule der Nationalökonomie.

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