Keynotes & Vorträge

konzentriertes Wissen und Inspiration

30 Jahre Designpraxis heisst nicht nur Erfahrung im Gestalten sammeln, sondern auch: es hat sich eine Menge Wissen und Kontakte zu Wissenden angesammelt, das – in einen Kontext gebracht – weitergegeben werden soll.

Dieses Designwissen und Wissen mit Bezug zu Design von Wertgeschätzten und befreundeten Fachleuten, Vortragenden und Autoren aus des Design-Thinking-Tanks bieten wir hier allen Designinteressierten an; als Keynotes und Vorträge, aber auf Wunsch auch in Form von Seminaren, Workshops, Deepdives und Designjams.

Vortrag: Rudolf Greger
Der Gestaltungseisberg und Designgesinnung

Design ist als wichtige Unternehmensfunktion wahrzunehmen. Welchen Stellenwert diese Funktion tatsächlich haben soll, darüber wird noch immer debattiert. Das ist bedauerlich, denn es gibt einige Beispiele erfolgreicher Unternehmen, die klar zeigen, dass die Nutzung dieser Funktion den Erfolg einer Organisation signifikant wahrscheinlicher macht. Der Vortrag erläutert die These des Gestaltungseisbergs als Ausgangspunkt für einen markant breiteren Begriff von »Design« und zeigt auf, wie Unternehmer, Gründer, Manager und Führungskräfte aus dieser Erkenntnis Nutzen ziehen könnten. Wie es gelingt sich Designgesinnung anzueignen und welche Effekte damit erreicht werden, zeigt Rudolf Greger in diesem Vortrag. Im Dialog wird den Teilnehmern die Grundlage für das Think-Design!-Coachingprogramm vermittelt und der erste Schritt am Erfolgsweg durch Design gesetzt. Mit diesem Hintergrundwissen werden Zusammenhänge im Programm deutlicher sichtbar und das Potential diese selbst zu erkennen erhöht.

Vortrag: Rahim Taghizadegan, Eugen Maria Schulak
Wieviel ist Design wert? Die Wiener Schule gibt Antwort.

Wertbildung und Grenzwertnutzen der »Österreicher« als alternative zu Keynes und dem aktuellen Wirtschaftsmodell.

Designer schaffen Werke, deren Wert nicht unmittelbar mit dem dafür notwendigen Zeitbedarf korreliert. Wieviel ist so ein Werk dann wert und wie argumentiert man diesen Wert? Design schafft einen kaufmännischen Mehrwert, der zu wertschätzen ist – das Werkzeug der Wertschätzung ist unser Geld. Sichtbar wird diese Wertschätzung demnach in einem gerechten Honorar.

Der Vortrag schafft gedankliche Präzision in Grundsatzfragen des Designs.

M;it einer philosophisch-hermeneutischen Einführung versuchen wir Design von seinen Quellen und Sinnbezügen her zu erfassen. Design ist zentraler Bestandteil jeder realistischen Ökonomie und daher heute unverzichtbar. Wir gewinnen eine solide philosophische Grundlage für eine bessere und reflektiertere Designpraxis, einem besseren Verständnis der Funktion und damit eine bessere Argumentationsbasis für das richtige Designhonorar.

Vortrag: Marcus Ambrosch
Effectuation: Ist unternehmerisches Design lernbar?

Erfahrene Unternehmer sind Designer in einer ungewissen Zukunft. Als Serientäter haben sie bereits ein oder mehrere erfolgreiche Unternehmen gegründet. Durch die dabei erworbene Expertise, kultivierten sie pragmatische und universelle Prinzipien und Methoden um Probleme in einer höchst ungewissen Welt zu lösen. Sie gestalteten eine Zukunft, anstatt sie vorherzusagen.

Wissenschaftlich und praktisch begründet, fasst Effectuation – als unternehmerische Methode – diese Expertise zusammen und macht sie für jeden erlernbar. Doch Vorsicht: dieser Erfahrungsschatz dreht die klassische Lehrbuchlogik – wie Unternehmen, Märkte und Produkte entstehen – um, erhöht dabei die Fähigkeit erfolgreiche Unternehmen zu gründen dramatisch und provoziert somit unternehmerische Gelegenheiten aktiv zu gestalten.

Vortrag: Wolfgang Wiesmaier
Gibt es ein Design für das eigene Leben?

Was würden wir tun, wenn wir wüssten: es gelingt auf jeden Fall?
Wie weit ist man dem ausgeliefert, was wir Schicksal nennen?
Warum wurden wir so, wie wir sind?
Die Einen meinen, sie haben ihr Leben geplant, die Anderen sind der Ansicht, dass »es« so geworden ist, wie es ist.

Geplanter Lebensweg oder Spielball der Umstände: der Vortrag beleuchtet die Hintergründen, die das Leben beeinflussen. Besonders mit jenen Hintergründen, die wir in unseren Einflussbereich bringen können.

Sören Kierkegaard sagt, das Leben kann nur vorwärts gelebt, aber nur rückwärts verstanden werden. Trotzdem sind wir in der Lage, aus der Vergangenheit oder von Vorbildern zu lernen.

Vortrag: Rudolf Greger, Wolfgang Wiesmaier
Managementdesign — ein Ausweg aus der Komplexität

Wie lässt sich die komplexe Wirtschaftswelt der Gegenwart managen?

Eine unübersichtliche Welt macht Organisationen laufend komplexer. Effiziente und vor allem effektive Führung wird damit immer schwieriger. Manager sind heute umfassend ausgebildet und lernen lebenslang; sie wissen, wie man es machen müsste. Doch der Alltag dieser Wissensarbeiter verhindert, dass dieses Wissen genügend zur Anwendung kommt.  Der Manager, mit Komplexität und Zeitmangel konfrontiert, gezwungen immer schneller zu entscheiden, braucht neue Werkzeuge um rasch, sicher und problemlos ins Handeln zu kommen. Managementdesign macht das Wissen und die inhärente Kompetenz der Manager wieder wirksam und erhöht damit den Wirkungsgrad einer Organisation. Die acht Dimensionen machen aus einem ächzenden Unternehmen wieder eine »gut geölte Maschine«.

Keynote: Rahim Taghizadegan
Design in verzerrten Märkten

Über die Relevanz von Design im weiteren Sinne für die Wirtschaft, insbesondere in verzerrten Märkte und die Fähigkeit des Designs darauf adäquat zu reagieren. In verzerrten Märkten bekommt der Unternehmer keine sauberen Signale vom Markt und kann daher nur schlecht reagieren. Design kann einerseits dieses »Rauschen« kompensieren und den Unternehmer dabei unterstützen zukünftig vom Konsumenten Gewünschtes anzubieten, andererseits kann Design – falsch eingesetzt – auch diese Verzerrungen verstärken.

Vortrag: Michael Leube
Es geht bloß um die Signale – Was Marketing und Design immer vergessen.

Unternehmer trachten danach Marktanteile zu vergrößern und Umsatz zu steigern und nutzen dafür alle Mitteln, Modetrends und künstliche Obszoleszenz. Trotzdem ist der Erfolg nicht garantiert und höchst volatil.

Dabei könnte es viel leichter sein, indem man das Naturell des Menschen versteht. Die Anthropologie gibt Antworten, die unsere Erfolgsabsichten vereinfachen: Alles Leben ist Signalisieren.

Signale macht der Mensch durch Design. Design dient bloß der Kommunikation untereinander, sagt uns der Anthropologe. Gutes Design ist daher auf den Menschen abgestimmt und stiftet dreifachen Nutzen: funktional, emotional und vor allem sozial. Das wird oftmals übersehen.

Die Anthropologie bietet einen reichhaltigen Fundus zur Lösung von Problemen durch Design und zur Vermittlung der Lösung durch Marketing ohne dabei den Konsumwahn verschwenderisch auszuweiten. Michael Leube präsentiert uns neue Erkenntnisse auf bewährt unterhaltsame Weise. Ausgestattet mit diesem Wissen können wir die Erfolgsaussichten für unsere Produkte deutlich steigern.

Keynote: Rudolf Greger
Die Wahrheit über Design-Thinking

Design-Thinking hält Einzug in die Managementschulen. Widerspricht das nicht der ursprünglichen Idee? Kann man »Management-Thinking« mit Design-Haltung verbinden?
Oder ist das sogar notwendig?

Die Absicht ist das Zurechtrücken des Begriffs, man muss es nicht unbedingt selbst können und tun, jeder hat seinen Beruf entsprechend seiner Neigung. Relevant ist, dass man es nutzen soll, weil D = Schlüsselfaktor für wirtschaftlichen Erfolg und die Agenda sind die drei Punkte: die Entstehung des Begriffs, was es wirklich ist und wie man es anwendet.

Der Design-Thinking-Tank ist eine Initiative von GP designpartners’ Rudolf Greger. Sie erreichen Rudolf Greger zu Bürozeiten telefonisch unter +43-1-5233598-0.

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